Samstag, 20. September 2014

Ein Gedicht

Man kann mich wahrlich nicht als Poeten bezeichnen - das bedeutet aber nicht, dass ich nicht hin und wieder doch ein kleines Gedicht schreibe.

Für S

Ich spaziere durch die Stadt
Flüchte vor meinen wirren Gefühlen
Flüchte vor den zärtlichen Gedanken an dich
Flüchte vor der Angst, dass du mich nicht lieben wirst
Flüchte vor der Gewissheit, dass du mich nicht lieben darfst
Und doch treibt mich jeder Meter, jede Minute, jeder Tagtraum direkt in deine Arme
Ich möchte bei dir sein, dich ansehen und deine Nähe spüren
Ich möchte mich mit dir unterhalten, deinen Worten lauschen, dich mehr und mehr verstehen
Ich möchte dich berühren, dich erst zögerlich umarmen, dann leidenschaftlich küssen
Ich möchte dich lieben, für dich da sein, mit dir das Glück gestalten
Und doch weiß ich, es darf nicht sein. Ich darf dich nicht lieben. Und du darfst mich nicht lieben. Willst und kannst es wahrscheinlich nicht einmal.
Dennoch... auch wenn ich dich, es, nicht haben kann, wünsche ich dir das Beste auf Erden.

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